Unter Äußerer Anschlag versteht man die reine Anschlagtechnik, sprich dass, was der Trainer sehen (und auch korrigieren) kann. Im Gegensatz dazu steht der Innere Anschlag, d.h. also die Muskelspannung des Schützen (steht er verdreht, verspannt?) und seine innere Einstellung.
Übungen zum inneren Anschlag:Der Schütze soll entspannt stehen. Jede Anspannung, die nicht zur Stabilisierung des Körpers dient, erzeugt im Laufe der Zeit Unruhe, Zitterbewegungen und damit ein schlechts Schießergebnis.
- Locker mit geschlossenen Augen hinstellen. Alle Muskeln des Körpers anspannen. Dann langsam Arme, Oberkörper, Beine entspannen. Was ist das für ein Gefühl?
- Körper in der Hüfte verdrehen. Wo spannt es?
Stand einrichten: Dazu macht man vor Beginn des Schießens Blindanschläge (d.h. mit geschlossenen Augen in Anschlag gehen). Dann den inneren Anschlag überprüfen. Stimmt die Richtung zur Scheibe, wenn die Augen geöffnet werden? Wenn nicht, mit der Fußstellung korrigieren.
Dr. Werner M. Dondl